Bundeskanzleramt, Berlin

Die Ausführung der Sichtbetonflächen am Neubau des Bundeskanzleramtes unterlag besonders hohen Anforderungen. So wurde mit Weißzement und besonders hellen Zuschlägen gearbeitet, um einen Beton zu schaffen, der weniger grau als vielmehr sandsteinartig erscheinen sollte.

Die trotz allem durch mangelnde Verdichtung, ungleichmäßiges Abtrocknen und andere Einflüsse während der Bauzeit entstandenen Fehlstellen bedurften einer betonkosmetischen Behandlung, die dem Repräsentationscharakter des Gebäudes gerecht wird. Hierzu wurden eingefärbte Spachtelmassen hergestellt und partiell eingebracht sowie Helligkeits- und Farbunterschiede des Sichtbetons mit Betonlasuren retuschierend behandelt.

Gemeinschaftsprojekt mit Ute Mahling, Fälscherwerkstatt

Zum Artikel Themenheft „Erhalten und gestalten“

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Bundesbauverwaltung
Neubau des Bundeskanzleramtes
Sichtbetonretuschen an Außenwänden
Axel Schultes

 

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